Wie weit darf der Widerstand gehen, wenn ein Volk unterdrückt wird?
Freiheitskämpfer oder Terrorist? Wer bestimmt, wo die Grenze verläuft?
Ein Polit-Thriller aus dem Herzen Tirols – inspiriert von wahren Ereignissen.
Dillortan (Anagramm von Land Tirol) nach dem Reformkrieg: Ein Jahrzehnt ist vergangen, seit die kleine Grenzregion an das mächtige Esperia angeschlossen wurde. Doch die versprochene Autonomie bleibt ein leeres Versprechen. Stattdessen erlebt die Bevölkerung eine gnadenlose Assimilierungspolitik und den schleichenden Verlust ihrer Identität. Während die Politik versagt, bildet sich im Untergrund radikaler Widerstand: Die Bewegung SAD, angeführt von dem ungreifbaren Dominus, holt zum Gegenschlag aus und greift die Symbole der Unterdrücker an. Die Situation explodiert und wird zum bewaffneten Aufruhr. Inmitten dieser Spannungen wird die Liebe zwischen zwei jungen Menschen – Weibi und Gino – zum Symbol für Versöhnung und Neuanfang.
Inspiriert von den dramatischen Ereignissen der 1960er-Jahre und der Geschichte von Terrorismus und Befreiungskampf in Südtirol, verwebt Clambagio in seinem siebten Roman historische Realität und fesselnde Uchronie und beweist damit sein Gespür für die historischen Wunden seiner Heimat. Ein packender Politthriller, der die zeitlose und unbequeme Frage stellt: Zahlt sich Gewalt manchmal aus, um die Freiheit zu erhalten?
| Pagine | 310 |
| Formato | [US] Stampa bianco e nero - standard - 5.5x8.5 pollici - Carta crema - Copertina lucida |
| Peso | 346 gr. |